Szenosphäre & Szenotopie

Dissertation von Ruth Prangen.
Angenommen von der Muthesius Kunsthochschule Kiel; vorgelegt 2014, Disputation 2015, Imprimatur 2016.

Die Arbeit schließt eine begriffliche Lücke im Szenografie-Diskurs, indem sie zwei Vorschläge einbringt: „Szenosphäre“ und „Szenotopie“. Mit diesen Arbeitsbegriffen wird einerseits die Ästhetik und andererseits die Struktur der Szenografie untersucht.
Dabei wird der szenografische Raum sowohl als Erfahrungsräumlichkeit (mittels der Phänomenologie) als auch als topologische Struktur (mittels des (Post-)Strukturalismus) herausgearbeitet.

Meine wissenschaftliche Qualifizierung – Dr. phil. – habe ich durch eine wissenschaftliche Promotion ohne praktisch künstlerischen Anteil erworben; meine Textarbeit erstreckt sich auf 345 Seiten.
Meine bewußte Entscheidung gegen eine künstlerisch-wissenschaftliche Promotion mit angeschlossenem künstlerischen Projekt (PhD oder Dr. phil. in art) begründet sich in meinem Anspruch, keine „Nabelschau“ betreiben und nicht die eigene künstlerische Arbeit untersuchen zu wollen, sondern Projekte anderer Künstler (Friedrich Kiesler (1920er Jahre), Fabrizio Plessi (1990er Jahre) und Cardiff/Miller (21. Jh.)). Hinzu kommt meine Motivation vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftliches Diskurses eine eigene Raumtheorie zu entwickeln.

Die Untersuchung versteht sich vom Forschungsdesign insofern als künstlerisch-wissenschaftlich, als (m)eine produktionsästhetische Perspektive und Erfahrung in die Analyse der Projekte und des Diskurses mit einfließt.

Das Buch ist online unter der folgenden Adresse zu finden und dort auch direkt erhältlich (als Print- oder als E-Book-Ausgabe): www.transcript-verlag.de